St. Johannis begrüßt Pfarrer Dr. Martin Beck

Einführung mit Klang, Vertrauen und vielen guten Wünschen 

Mit einem festlichen Gottesdienst ist Martin Beck in der Kirchengemeinde St. Johannis willkommen geheißen worden. Die Einführung wurde zu einem lebendigen Miteinander aus Musik, Wort und Begegnung. Schon beim Einzug wurde deutlich: Dieser Gottesdienst trägt Klang. Chor, Instrumentalisten und Gemeinde gestalteten die Feier gemeinsam und gaben ihr eine besondere Weite und Wärme. Musik zog sich wie ein roter Faden durch den Nachmittag – mal festlich, mal getragen, immer verbindend. 

In seiner Predigt stellte Dr. Beck einen Text in den Mittelpunkt, den viele kennen: „Wer nur den lieben Gott lässt walten“. 

Auch die Stadt war präsent: Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik richteten Grußworte an den neuen Pfarrer und unterstrichen damit die Bedeutung von St. Johannis als Ort des Glaubens und der Begegnung mitten in Würzburg. Im Anschluss verlagerte sich das Geschehen in den Gemeindesaal und nach draußen: Bei gutem Essen, Gesprächen und vielen

 persönlichen Begegnungen wurde weitergefeiert. Eine Einführung, die nicht nur offiziell war, sondern vor allem eines: herzlich. St. Johannis hat seinen neuen Pfarrer begrüßt – und zugleich gezeigt, wie lebendig Gemeinde sein kann. Bildrechte: Sabine Held

Äußerst zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz und der Evang.-Lutherischen Kirchengemeinde St. Johannis zeigt sich Dr. Matthias Staschull, Vertreter des Würzburger Ortskuratoriums der Stiftung. „Die äußerst anspruchsvolle Turmsanierung ist in kürzester Zeit gelungen. Sogar der Finanzrahmen konnte eingehalten werden.

Neben der Kirche ist traditionell der Friedhof der Ort zu trauern. Doch unsere Trauerkultur ändert sich: Zunehmende Mobilität erschwert die Pflege eines Grabes. Anonyme Beisetzungen nehmen zu. Auch innerhalb der Familien kommunizieren wir immer öfter über digitale Medien. Klassische Traueranzeigen erreichen eine schrumpfende Leserschaft. Stattdessen werden persönliche Botschaften oft mit Hilfe von „Social Media“ kommuniziert. Heute kann man daher auch online der Verstorbenen gedenken. 

Die kirchliche Stadtteilentwicklung am Hubland hat seit Mitte Oktober ein Gesicht. Stine Hassing, Religions- und Sozialpädagogin mit einer halben Stelle, ist zwischen dem Rottendorfer Tor und dem Belvedere unterwegs.

Stine Hassing
Bildrechte Susanne Wildfeuer

Sie plant Aktionen wie Malpartnerschaften zwischen Kindern und Vätern, Kulturangebote, eine Denkbar und eine Gesprächsbank sowie besondere Aktivitäten zu den Festzeiten und noch vieles andere mehr. Suchenden und Neugierigen will sie Kontaktflächen zum Glauben bieten, Begegnung und Dialog fördern und ein offenes Miteinander im neuen Stadtteil anbahnen.

Durch das MUT-Projekt ereignet sich Kirche mittendrin: an wechselnden Orten, manchmal in einer Jurte, manchmal im Freien, zu unterschiedlichen Zeiten und mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern. Und Stine Hassing ist mit ihrem Team für die nächsten zwei Jahre mittendrin.

MUT ist ein Projekt unserer Landeskirche, das ermutigt neue Formen von Kirche auszuprobieren: Missional, Unkonventionell als Tandem.

Wer Stine Hassing kennenlernen will, hat am Donnerstag, den 27. Oktober ab 15 Uhr dazu die Gelegenheit. Am Cube am Hublandplatz lädt sie zu einem „Come together“ mit Waffeln und Chai ein. Daneben bleibt viel Zeit und Raum für gemeinsame Aktionen und Gespräche. Herzlich willkommen.

Wer in der St. Johanniskirche in Würzburg für die Turmsanierung oder Menschen in schwierigen Lebenslagen spenden möchte, kann das ab sofort an einem Automaten eigens für diesen Zweck tun.   

Der „SPA 300“, der im Vorraum der Kirche seinen Platz gefunden hat, ist seinerseits eine Spende des Herstellers GeWeTe.

Nach getaner Spende - bar oder per Karte - wirft der Automat nicht nur eine Quittung für das Finanzamt aus, sondern auch einen güldenen Johannistaler für Sie. Spenden Sie und lassen Sie sich überraschen.

Pfarrer Jürgen Reichel stellt den ersten Automaten seiner Art hier vor.

 

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