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Nachdem so viele Veranstaltungen derzeit ausfallen müssen, gehen wir nun andere Wege - mit einem Podcast.
Im Januar wäre im Theologischen Kreis "Quellen für das Heute" Worte aus dem Lukasevangeliums besprochen worden.
Pfarrer Jürgen Reichel und Alexander Kapfhammer sprechen hier über Spenden, Reichtum und darüber, was Kirche alles im Verborgenen Gutes tut.
 

".... und das Volk fragte ihn und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, der tue auch also. Es kamen auch die Zöllner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist. Da fragten ihn auch die Kriegsleute und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt noch Unrecht und laßt euch genügen an eurem Solde. (Lukas 3,10-14)

 
In luftiger Höhe wurden heute die Kirchturmspitzen, die Dodekaeder, der Johanniskirche nach ihrer Restaurierung aufgesetzt. Begleitet wurde der festliche Augenblick von Bläser - Klängen sowie Gebeten von Pfarrer Jürgen Reichel und Diakon Joachim Laupenmühlen von der GesamtKirchenGemeinde Würzburg.
Vorsichtig wurde die Kirchturmspitze nach oben gebracht und dort mit einer "Bulle"  voller Zeitzeugnisse bestückt, bevor sie aufgesetzt wurde.
Nun kann der goldene Dodekaeder wieder unter dem Segen Gottes erstrahlen.
Die Schindeln mit den Wünschen und Segensworten haben bereits ihren Platz gefunden. Danke an alle, die sich an dieser Aktion für kommende Generationen beteiligt haben. Fotos: Sabine Held

Als Menschen können wir ja nichts für die Ewigkeit schaffen. Aber für eine kleine Ewigkeit können Sie an St. St. Johannis Glück- und Segenswünsche über die ganze Stadt anbringen.

Die neuen Schindeln auf unseren Türmen werden einige Generationen überdauern. Die Turmspitzen sind von weit her sichtbar. Wir haben jetzt die Gelegenheit, auf den neuen Schindeln Segenswünsche, Grüße oder Botschaften anzubringen.

Dafür haben wir uns 200 Schindeln reserviert, die anschließend so angebracht werden, dass sie von der Plattform auf dem alten Turm gelesen werden können.

Gott sieht unsere Labyrinthe von einer höheren Warte. Das, was uns ganz und gar zwingend erscheint, das erkennt er als ein selbst gebautes Geländer, da. Von seiner Warte aus verrennen wir uns lieber in unser Unglück, statt uns – schmerzhaft - einzugestehen: Das, was mich bisher geleitet hat, droht jetzt, mir das Leben abzugraben. Und Gott, der über den Labyrinthen unseres Lebens steht, gibt dem Elia einen Schubs, und gibt der Witwe einen Schubs, und sie erkennen: ich bin nicht festgelegt darauf, mich immer weiter zu verrennen.

„Wie steht´s um die Turmsanierung?“ wollten die Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel (Main-Spessart), der Fraktionsvorsitzende der SPD im Würzburger Stadtrat Alexander Kolbow und der Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib (Landkreis Würzburg) am 31. Mai wissen (im Bild unten v.l.)

 

Am kommenden Pfingstsonntag, 23. Mai, 10 Uhr, führt die Regionalbischöfin des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Ansbach-Würzburg Gisela Bornowski Herrn Henning Albrecht als Prädikant und Frau Ingeborg Wollschläger als Lektorin in Würzburg St. Johannis ein. Die beiden Eingeführten sind ab dann öffentlich beauftragt, für die evangelische Kirche Gottesdienste zu halten. Sie tun das ehrenamtlich.

Dies ist einer der spannendsten Momente in der Geschichte des jungen Christentums. Denn in Athen muss Paulus von jetzt auf gleich entscheiden: Kann ich mich bei Menschen verständlich machen, die noch nie etwas von Gott gehört haben – nicht vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, dem Gott des David und der Ruth, dem Vater Jesu Christi.