Was schön war

Äußerst zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Stiftung Denkmalsschutz und der Evang.-Lutherischen Kirchengemeinde St. Johannis zeigt sich Dr. Matthias Staschull, Vertreter des Würzburger Ortskuratoriums der Stiftung. „Die äußerst anspruchsvolle Turmsanierung ist in kürzester Zeit gelungen. Sogar der Finanzrahmen konnte eingehalten werden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beglückwünscht die Kirchengemeinde und alle beteiligen Stellen und insbesondere die Handwerker zum Gelingen. Es freut uns, dass wir mit einem namhaften Betrag dazu beitragen konnten, dass eines der Wahrzeichen Würzburgs wiederhergestellt ist.“ Eine Plakette in der Kirche wird an das Mitwirken der Stiftung an diesem Vorhaben erinnern.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz beglückwünscht die Kirchengemeinde
Bildrechte Kirchengemeinde

Auf dem Foto: Dr. Matthias Staschull, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Prof. Eberhard Grötsch, Kirchenpfleger St,. Johannis und Pfarrer Jürgen Reichel, St. Johannis  (v.l.n.r.).

Nach eineinhalb Jahren ist die Sanierung der beiden Kirchtürme der St. Johanniskirche abgeschlossen.

 


Insgesamt wurden dabei 19,7 Tonnen Asbest entsorgt. Ca. 718 m²neue  Holzschalung, ungefähr 41.000 Faserzementplatten sowie  160.000 Nägel wurden verbaut. Dazu kamen  616 m Venusblei und 217 m² Muschelkalkplatten für die Strebepfeiler sowie 2,9 m³ neuer Werkstein als Sandstein. 
Für die Sanierung bedurfte es 5.700 Meterwochen Stahlgitterträger mit750 für das Gerüst und  868 Meterwochen Stahlgitterträger mit 450 für das Gerüst über 400 Stunden Samstagsarbeit der beteiligten Firmen. 

Seit Mai 2021 wurden an der Kirche die verwendeten Asbestplatten zur Eindeckung der beiden Spitztürme entfernt und ersetzt. Die geplanten Baukosten für die Turmsanierung belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.

Die Finanzierung setzt sich aus verschiedenen Töpfen zusammen, unter anderem erhält die Gemeinde 600.000 Euro Zuschuss von der bayerischen evangelischen Landeskirche. Für jeden der beiden Bauabschnitte gab es zudem je 400.000 Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Weitere Gelder gab es von der Landesstiftung Bayern, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie aus Spenden.

Die Türme der Johanniskirche wurden nach dem Bombenangriff vom 16. März 1945 nicht mehr originalgetreu aufgebaut, sondern ihnen wurden zwei schlanke, 60 Meter hohe Spitzen ersetzt. Seit 2019 ist sie „Denkort für den Frieden“ sowie laut Bayerischem Landesamt für Denkmalpflege ein Denkmal von „nationaler Bedeutung“.

Wir danken alle, die zur gelungenen Turmsanierung beigetragen haben. 


 

Rhapsody in Blue für Orgel und Jazztrio Inge.Wollschläger Do, 07/28/2022 - 09:53

 

Spende für Turmsanierung Inge.Wollschläger Do, 03/24/2022 - 13:03
Zum Heiligen Abend 2021 Inge.Wollschläger Fr, 12/17/2021 - 19:06

Mit dir selber, mein Befreier,
will ich halten Weihnachtsfeier;
komm, ach komm ins Herz hinein,
lass es deine Krippe sein.

Die Rückkehr des goldenen Dodekaeders Inge.Wollschläger Fr, 11/19/2021 - 19:40
Die ersten Wunsch- und Segens-Schindeln für Nachfahren und mutige Turmbesucher sind angebracht Inge.Wollschläger Fr, 10/22/2021 - 13:21

Ein Bild, das Person, Mann enthält.

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Kunstprojekt in St. Johannis Inge.Wollschläger Mi, 06/23/2021 - 16:17

Labyrinthe sind vom 3. bis 31. Juli zum Kunstprojekt in der St. Johanniskirche aufgebaut.