Trotz hochsommerlicher Temperaturen war das Jubiläumswochenende zum 60-jährigen Bestehen der Immanuelkirche sehr gut besucht. Viele Menschen aus dem Dürrbachtal und darüber hinaus kamen zusammen, um die Geschichte und Gegenwart der kleinen evangelischen Kirche zu feiern.
Den Auftakt bildete am Samstagabend ein Konzert des Schwander-Goltz-Duos. Mit Klarinette und Gitarre sorgten die beiden Musiker für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Zuvor begrüßte die Zweite Bürgermeisterin der Stadt Würzburg, Sandra Vorlová, die Gäste. In ihrem Grußwort hob sie die Bedeutung des ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagements hervor, das das Leben in den Stadtteilen und Gemeinden prägt und auch die Errichtung und den Erhalt der Immanuelkirche als Ort der spirituellen Beheimatung ermöglicht(e).
Zum Abschluss des Konzerts stimmten die Besucher gemeinsam in das Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ ein. Anschließend klang der Abend bei einem Dämmerschoppen aus. Dabei wurden viele Erinnerungen ausgetauscht, alte Bekanntschaften aufgefrischt und Geschichten aus sechs Jahrzehnten Gemeindeleben erzählt.
Auch der Festgottesdienst am Sonntag war sehr gut besucht. Gemeinsam gestalteten Dekan Dr. Wenrich Selnczka, Diakon Timo Richter und Lektorin Inge Wollschläger die Feier. Im Rahmen einer kleinen Jubiläumsaktion unter dem Motto „Mit der Immanuelkirche verbindet mich ...“ teilten Gemeindemitglieder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie zur Betonung der ökumenischen Verbundenheit die katholische Gemeindereferentin Martina Zehntgraf persönliche Erinnerungen und Gedanken zur Kirche. Ein Grußwort sprach außerdem der Dritte Bürgermeister der Stadt Würzburg, Joachim Spatz. Er hob hervor, dass sowohl Menschen aus einer humanistischen, säkularen Geisteshaltung als auch Christen, die im Mitmenschen ein Ebenbild Gottes sehen, bei grundlegenden Werten für ein gesellschaftlich gelingendes Miteinander übereinstimmen. Anschließend gab es vor der Kirche Kaffee und Kuchen. Trotz der großen Hitze herrschte beste Stimmung, und viele Gäste nutzten die Gelegenheit, noch lange miteinander ins Gespräch zu kommen.
Das Jubiläumswochenende zeigte, wie eng die Immanuelkirche mit den Menschen im Dürrbachtal verbunden ist. Viele Besucher äußerten den Wunsch, dass sie auch in Zukunft ein lebendiger Ort der Begegnung und des Glaubens bleibt.