Zum 8. Sonntag nach Trinitatis

"Lesebrille, Prisma und Lupe – drei Sehhilfen, mit denen ich gut ausgestattet bin für meinen Weg durch´s Leben.
Die Lesebrille zeigt mir, dass ich als menschliches Wesen angesichts der Komplexität und Vielschichtigkeit des Seins keine letztgültige Antworten finden werde. So lehrt sie mich Demut und schützt mich zugleich vor Überforderung.
Das Prisma erinnert mich an das Fragewort „wozu“, das mir bei der Spurensuche nach dem Sinn meines Lebens hilft.
Die Lupe schließlich weist mich auf Jesus und seine Botschaft:

Du, Mensch, bist wertvoll und unendlich geliebt. Dessen solltest du dir immer bewusst sein. Und auf dieser Basis bist du aufgefordert, mit Mut und Ehrlichkeit auf dich selbst zu blicken. Denn blinde Flecken verlangen danach, aufmerksam betrachtet, bearbeitet und verkleinert zu werden."

Predigt zu Johannes 9, 1-7 von Pfarrerin Uli Foldenauer

Mitwirkende Sebastian Kröger, Peter Völkel und Inge Wollschläger