Die Johannisbrücke - Das Neuste aus der Gemeinde

 

 

Die Johannisbrücke 165

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

ab diesem Monat stellen wir unsere Verteilung von Monatsgruß und Johannisgruß um. Es geht uns darum, dass wir auf Sie zuschneiden, wie  unsere Broschüren zu Ihnen künftig kommen. Deshalb finden Sie im Februar in Ihrem Briefkasten einen Antwortbogen vor, durch den Sie uns wissen lassen können, ob die Austräger und Austrägerinnen Ihnen die Hefte weiterhin vorbeibringen, und / oder ob wir sie Ihnen als Mail zukommen lassen sollen. Wenn wir nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie die Hefte aus der Kirche und dem Gemeindehaus mitnehmen, wo sie in ausreichender Anzahl liegen, oder dass Sie sie auf unserer Homepage einsehen, wo sie eingestellt sind.

Wir sparen auf diese Weise Tonnen von Papier. Bisher werden etwa 60.000 Monats- und Johannisgrüße im Jahr verteilt. Wir hören aber immer häufiger, dass viele Menschen es sich längst angewöhnt haben, im Internet nachzuschauen, wenn sie etwas wissen wollen. Und es ist kein Geheimnis, dass nicht wenige Gemeindemitglieder die Hefte ungesehen in den Papierkorb werfen. Das wollen wir vermeiden. Wir sind sehr gespannt, welches Bild sich aus Ihren Rückläufen und Reaktionen ergibt.

Von der Bahnhofsmission hat uns eine dermaßen liebenswürdige Karte erreicht, dass ich Ihnen gerne daraus zitiere: „Wer solche Begleiter*innen wie Sie an der Seite hat, liebe Menschen der St.-Johannis-Gemeinde, kann getrost in die Zukunft schauen. Von Herzen Danke für Ihre erneute Unterstützung der Bahnhofsmission, um von Corona und den kalten Wintermonaten jetzt besonders betroffenen Menschen Ermutigung und Halt zu geben! Ihnen allen für das noch junge neue Jahr gute Gesundheit und viele glückliche Momente, die das Leben zum Leuchten bringen. Ihre Würzburger Bahnhofsmission.“ Der Dank gilt ganz gewiss zuvorderst dem Team der Gemeinde, das weiterhin bei der Bahnhofsmission frisches Obst vorbeibringt.

Am Sonntag feiern wir Gottesdienst mit Abendmahl um 10.00 Uhr. Tyron Kretzschmar hat die Geigerin Antonia Wechsler dazu eingeladen, unsere Feier mit einzelnen Stücken auszugestalten.

Die Ansprache bzw. Predigt dieser beiden Gottesdienste finden Sie im Anhang. Am Sonntag haben wir es mit einem ganz ungewöhnlichen Text zu tun, der ein Schlaglicht auf Mose wirft, das uns etwas über das die Aufgabe und die Rolle der Kirche sagt.

Und nun noch etwas ganz Besonderes: „Hoffnung.Leben.Licht“ heißt eine Initiative des landeskirchlichen Kunstreferats, die in diesem Jahr zum zweiten Mal startet. Hoffnung.Leben.Licht macht es sich zur Aufgabe, in den schwierigen Zeiten der Pandemie einen Blick auf die Verbindung von Kunst und Kirche zu lenken. Die Kirche braucht die Kunst. Im Dialog mit der Theologie fördert sie die Auseinandersetzung mit Lebensfragen, bietet Anregungen und weitet die Wahrnehmung unserer Welt. Die Kirchengemeinde St. Johannis beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder mit einem Kunstgottesdienst zu dem der Würzburger Künstler Jaroslav Drazil ein Werk beiträgt. Wir freuen uns über das ökumenische Miteinander und darüber, dass der Kunstreferent der Diözese, Dr. Jürgen Emmert und seitens der Landeskirche Barbara Bauner am Gottesdienst beteiligt sind, den Pfarrerin Susanne Wildfeuer hält. Herzliche Einladung an alle Kunstbegeisterten und solche, die es werden wollen zum Gottesdienst am 2. Februar um 19:00 Uhr in der St. Johanniskirche. Das Bild wird anschließend noch einige Zeit in unserer Kirche zu sehen sein.

Nun wünschen wir Ihnen vom gesamten Johannisteam ein gesegnetes Wochenende,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reiche

Die Johannisbrücke 164

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

aus der Kirchenvorstandssitzung vom 18. Januar gibt es das eine oder andere zu berichten:

Die Veranstaltungen der Gemeinde stehen wieder unter Corona-Vorbehalt. Nicht davon berührt sind die Gottesdienste einschließlich der musik.kirchen. Diese können weiter stattfinden. Da wir in Abständen sitzen und Masken tragen, brauchen wir auch nicht kontrollieren, wer geimpft oder genesen ist. Der Kirchenvorstand hat lediglich angeregt, zwischendurch auch wieder Abendmahlsfeiern zu halten.

Bei Gruppen, Chören und größeren Treffen plädiert der Kirchenvorstand dafür, sie besser ausfallen zu lassen, solange die Inzidenzwerte so hoch sind und weiter steigen. Die letzte Verantwortung, Treffen durchzuführen oder nicht, und wenn ja, die geltenden Corona-Regeln zu beachten, liegt bei den Leitungen.

Morgen feiern wir Gottesdienst mit Pfarrer Hans Schmidt um 10:00 Uhr in der St.-Johannis-Kirche und um 9:45 Uhr mit Pfarrerin Uli Foldenauer in Immanuel.

In der kommenden Woche lädt die musik.kirche am Freitag um 19:00 Uhr zu „You, the night and the music“ ein. Claudia von der Goltz, Matthias Ernst (Mr. Clarino) und Bernhard von der Goltz führen Jazzballaden auf, und ich habe schon ein wenig geknobelt, wie ich das theologisch angehe.

Eine Predigt hängt dieser Johannisbrücke leider nicht an, aber dafür gibt es nächste Woche mindestens zwei.

Im Namen des ganzen Johannisteams wünsche ich Ihnen einen gesegneten Sonntag!

Ihr

Pfr. Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke Nummer 163

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

in der vorherigen „Brücke“ habe ich die neue Variante des Virus aus Versehen „Omega“ genannt. Gar nicht so dumm. Denn „O mikron“ ist auf Deutsch das „kleine O“, „O mega“ hingegen das „große O“. Beides sind Buchstaben im griechischen Alphabet. Da der neue Erreger offenbar zum ganz großen Schlag ausholt, stünde ihm die Bezeichnung „O mega“ ganz gut zu Gesicht. Denn es sieht so aus, als würde der Virus die meisten von uns noch einmal erwischen, ob geimpft oder ungeimpft, aber mit unterschiedlicher Durchsetzungskraft.

Omikron torpediert das Gemeinschaftsleben in der Gemeinde. Die meisten Treffen und Gruppen sind abgesagt.

Aber wir wissen inzwischen, dass da, wo etwas nicht geht, kreative Energie frei wird. Inge Wollschläger hat herausgefunden, dass ich mich seit Monaten mit den Schriften des Lukas beschäftige, und vorgeschlagen, ob wir nicht theologische Podcasts machen sollten, also Hörbeiträge. Der erste ist fertig. Alexander Kapfhammer, ein junger Familienvater mit einem gerade geborenen Baby, und ich unterhalten uns über Spenden, Reichtum und darüber, was Kirche alles im Verborgenen Gutes tut. Wir kreisen um die Passage Lukas 3, 10-14:

".... und das Volk fragte Jesus und sprach: Was sollen wir denn tun? Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Wer zwei Röcke hat, der gebe dem, der keinen hat; und wer Speise hat, der tue auch also. Es kamen auch die Zöllner, daß sie sich taufen ließen, und sprachen zu ihm: Meister, was sollen denn wir tun? Er sprach zu ihnen: Fordert nicht mehr, denn gesetzt ist. Da fragten ihn auch die Kriegsleute und sprachen: Was sollen denn wir tun? Und er sprach zu ihnen: Tut niemand Gewalt noch Unrecht und lasst euch genügen an eurem Sold.“

Hören Sie doch einmal rein und sagen Sie uns, was Sie davon halten, oder welche Themen wir demnächst einmal aufgreifen können: https://www.johannis-wuerzburg.de/von-armut-und-reichtum-ein-podcast-der-st-johannisgemeinde

(Wenn das Aufrufen nicht klappt, können Sie den Link kopieren und in das Suchfeld im Internet einsetzen, sonst auch einfach auf unsere Website gehen).

Die Bachgesellschaft hat in dieser Woche Rückschau auf die vergangenen Bachtage gehalten. Wir können sehr glücklich und zufrieden sein, wie viel gute Musik in diesen Tagen erklungen ist. Finanziell waren die Bachtage ein Wagnis, und wenn auch der Besuch ganz ordentlich war, muss diesmal wir zu erwarten ein größeres Defizit gedeckt werden. Man kann übrigens Mitglied der Bachgesellschaft werden. Sprechen Sie uns an! In der besagten Sitzung sind auch schon die kommenden Bachtage angeplant worden. Aber darüber wird hier noch nichts verraten.

Ab Montag wird die obere Hälfte der Turmgerüste abgebaut. Weihnachtsferien, Krankheitsstände und zwischendurch kalter Wind ganz oben haben den Rückbau etwas verschoben. Es ist aber gut, wenn er jetzt stattfindet, denn das Gerüst scheint trotz aller verschlossener Bauzäune und Verbotsschilder zu einem nächtlichen Geheim-Ausflugsziel geworden zu sein. Vor Silvester haben wir entdeckt, dass die neu vergoldeten Dodekaeder bekritzelt waren. „Metzel, Tim und Cookie“ hatten sich mit einem groben Edding verewigen wollen, aber der Kirchenmaler Schultz hat sie in dieser Woche fein säuberlich wieder getilgt und die Vergoldung erneuert. Und kürzlich haben wir zusammen mit der Polizei nach einem Hinweis der Feierwehr nächtlings junge Leute vom Gerüst gepflückt.

Am Sonntag feiern wir Gottesdienst in St. Johannis um 10:00 Uhr. Meine Predigt zum „Gewebe des Geistes“ finden Sie im Anhang und ab Samstagabend auf dem Pult am Kircheneingang.

Das ganze Johannisteam wünscht Ihnen ein schönes Wochenende und eine gute neue Woche,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 162

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

bei Bewerbungsgesprächen fragt man gerne: „Wo sehen Sie sich in drei bzw. fünf Jahren?“ So habe ich bei manchen Einstellungen, die ich in Bonn oder Stuttgart vorgenommen habe, auch gefragt. Im Rückblick kommt mir das recht verwegen vor. Denn momentan können wir nicht nur keine drei oder fünf Jahre versuchen nach vorne zu schauen, sondern noch nicht einmal ein halbes Jahr, ein Vierteljahr oder einen Monat. Gerade in diesen Tagen gilt es abzuwarten, wie sich die vermutlich rasante Ausbreitung der Omega-Variante des Corona-Virus auswirkt. Jedenfalls erscheint uns ein normales Gemeindeleben erst einmal wieder unmöglich zu sein.

Umso dankbarer sind wir, dass die große Johanniskirche mit ihrer wunderbaren Akustik Gottesdienste und musikalische Aufführungen erlaubt. Das verpflichtet uns. Ein Arzt sagte kürzlich am Telefon zu mir, dass seiner Meinung nach die Kirchen jetzt ganz besonders wichtige Aufgaben hätten, und im Fall von St. Johannis hat er bei uns die geistlich-spirituellen und die kulturellen gesehen.

Dankbar sind wir auch für viel Musik in der Advents- und Weihnachtszeit. In den vergangenen Tagen haben die Anwesenden das Festliche Silvesterkonzert und die Musik Mozarts beim Epiphaniasgottesdienst glücklich gemacht. Das Glück haben wir auch den Künstlern und Künstlerinnen abgespürt, die immer deutlicher bestätigt bekommen, dass der Menschen eben nicht „vom Brot allein“ lebt, sondern von allem, was die Seele zu erheben vermag, und in das sich Gottes Wort kleidet.

Wo wollen wir uns in einem Monat sehen? Jedenfalls nicht mit dem Kopf im Sand, sondern mit aufgekrempelten Ärmeln und frohem Mut.

Morgen feiern wir um 9:45 Uhr Gottesdienst in der Immanuelkirche mit Prädikant Henning Albrecht und um 10:00 Uhr in St. Johannis mit Pfarrerin Uli Foldenauer.

Die Jahreslosungen, die wir in reichlicher Anzahl auf die Leine am Kircheneingang gehängt hatten, sind mittlerweile alle mitgenommen worden. Das ist erfreulich, weil uns das immer wieder verdeutlicht, dass es nicht wenige Menschen sind, die tagsüber in die Kirche kommen und auch die kleineren Angebote gerne annehmen.

Mit dem ganzen Johannisteam wünsche ich Ihnen einen gesegneten Sonntag,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 161

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

„zwischen den Jahren“ hat sich die Bezeichnung für die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr eingebürgert. „Zwischen den Jahren“ steht die Zeit scheinbar ein wenig still, Zeit zum Atemholen, Telefonieren, Bekannte, Freunde oder Familie sehen, Korrespondenz erledigen.

„Zwischen den Jahren“ 2021 und 2022 können wir Sie dennoch einladen:

-         Zum heutigen Silvestergottesdienst um 17:00 Uhr, in dem Sie sich von Pfarrerin Susanne Wildfeuer segnen lassen können;

-         zum Festlichen Silvesterkonzert, bei dem La Strada Armónica unter der Leitung von Regine Schlereth um 20:00 Uhr Werke von Tomaso Albinioni, Antonio Vivaldi oder Arcangelo Corelli zur Aufführung bringt. Es gilt die 2 G – plus- Regel. Karten für € 25,- sind an der Abendkasse erhältlich;

-         zum Neujahresgottesdient um 10:00 Uhr in St. Stephan oder um 17.00 Uhr in St. Johannis mit Vikarin Barbara Berckmüller aus St. Stephan, die wir bei der Gelegenheit zum ersten Mal bei uns begrüßen werden;

-         und schließlich zum Sonntagsgottesdienst am 2. Januar um 10:00 Uhr mit mir.

Die Predigten von Frau Berckmüller über die Jahreslosung 2022 und von mir über die ersten Verse des Johannesevangeliums hänge ich an. Sie liegen auch wie immer auf dem Pult am Eingang der Kirche aus.

Karten zur Jahreslosung werden Sie auch ab morgen auf unserer Wäscheleine finden, die zwischen den Kirchenbänken gespannt ist. Bis heute hängen hier noch Gedanken zum Jahresbeschluss.

Vormerken können Sie sich auch schon den Epiphaniastag, 6. Januar: Dann warten die beiden Gemeinden St. Stephan und St. Johannis in St. Johannis um 10:00 Uhr mit einem musikalisch reich ausgestalteten Gottesdienst auf, in dem Mozarts „Exsultate jubilate“ und sein „Laudate Dominum“ erklingen wird.

Ich wünsche Ihnen sehr, dass die Jahreslosung mit dem Wort von Jesus „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Johannes 6,37) Sie anspricht. Uns als Johannisgemeinde dürfen Sie bitte jederzeit darauf aufmerksam machen, wo wir – gerade in einer Zeit mit zahlreichen Beschränkungen der Gemeindearbeit – noch besser für Sie da sein können.

Mit allen guten Wünschen für das Neue Jahr vom ganzen Johannisteam,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 160

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

„arm und bloß kam er ans Licht. Sei getrost und fürcht´ dich nicht,“ heißt es in einem neueren Weihnachtslied. Aus dem gefährdeten Kindlein in der Krippe ist schließlich ein Lichtträger geworden, der unzähligen Menschen die Augen für Gott und ihre Bestimmung geöffnet hat. Wir dürfen in dieser Zeit, in der wir weitere Einschränkungen und offensichtlich auch heftigere Auseinandersetzungen um den richtigen Umgang mit der Pandemie auf uns zukommen sehen, gleichzeitig versuchen zu erfassen, was sich an neuen Horizonten öffnet. Meine Hoffnung ist, dass wir wieder besser verstehen, dass niemand für sich alleine lebt. Auch das ist ein Teil der Weihnachtsbotschaft, den die Engel als „Frieden auf Erden“ verkünden.

Sicher haben Sie längst Ihre Pläne für den Heiligabend.

Ich möchte Ihren Blick auf die Tage danach lenken. Für alle Gottesdienste gilt, dass Sie sich nicht anmelden müssen, und dass keine Nachweise vorgelegt werden müssen. Eine Ausnahme ist der Ökumenische Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche.

Am 1. Weihnachtsfeiertag, dem 25. Dezember, können wir mit unserer Regionalbischöfin Gisela Bornowski, die ihren Sitz in Ansbach hat und für die St. Johannis Predigtkirche in Würzburg ist, um 10:00 Uhr Gottesdienst feiern. Mozarts „Spatzenmesse“ wird erklingen. Tyron Kretzschmar hat dazu Solisten, einen kleinen Chor und ein kleines Orchester zusammengerufen.

Für den 2. Weihnachtsfeiertag können wir gleich drei Einladungen aussprechen:

-         Nach St. Stephan laden wir zu einem gemeinsamen Gottesdienst unserer beiden Gemeinden um 10:00 Uhr mit Dekan Dr. Wenrich Slenczka ein.

-         Um 10:30 Uhr feiern Pfarrerin Uli Foldenauer und Pfarrer Wolfgang Senzel einen Ökumenischen Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche in der Dürrbachau (3-G-Regel).

-         Am Abend um 18:00 Uhr werden wir wieder „Christmassongs“ von Suzan Baker und Dennis Lüddicke zu hören bekommen. Diese musik.kirche hält Pfarrerin Susanne Wildfeuer.

Besonders will ich auch noch einmal auf unser Silvesterkonzert aufmerksam machen. Die neuen Regelungen stellen es nicht in Frage. Um 20:00 Uhr wird festliche Barockmusik von Antonio Vivaldi und Giovanni Platti erklingen. Regine Schlereth leitet „La Strada Armónica“, und sicherlich ist das eines der schönsten Angebote in Würzburg, um das alte Jahr zu beschließen. Karten zum Einheitspreis von € 25,- erhalten Sie bei uns im Pfarrbüro an allen Werktagen von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Noch einfacher ist es, Reservierungen über die Telefonnummer 0151 291 886 22 vorzunehmen, auch auf Band. Bei diesem Konzert müssen wir 2-G-plus Kontrollen durchführen. Wer zum 3. Mal geimpft ist, braucht keinen Testnachweis.

Ab 24.12. steht ab 15:00 Uhr auf YouTube (https://youtu.be/sZ5pkEc6hG0), Instagram und über einen Link auf unserer Website eine kleine Weihnachtsfeier mit dem Frauensemble Cantica und meiner Ansprache zur 5. Strophe des Liedes „Mit den Hirten lasst uns gehen“ ein. Ein. Zwei der dort aufgezeichneten Lieder von „Cantica“ können Sie sich jetzt schon auf unsere Facebook-Seite anhören. Wir sind sehr angetan, wie die ausgezeichnete Qualität des Chores, der gute Klang in unserer Kirche und eine geeignet neue Kamera, mit der wir zum ersten Mal Aufnahmen gemacht haben, zusammenspielen.

Wenn Sie am Vergnügen, das die Helfer und Helferinnen dabei hatten, die beiden Weihnachtsbäume aufzustellen und zu schmücken, Anteil haben wollen, sehen Sie sich die Bilder auf unserer Facebook-Seite an: „Wo ist das Baby?“ Der kleine Benedikt fand die Aktion ganz großartig.

Die Predigten von Pfarrerin Foldenauer (Ökumenische Christvesper in Heilig Geist am 24.12.), von mir (Christvesper St. Johannis am 24.12.) und von Regionalbischöfin Gisela Bornowski (25.12. St. Johannis) hängen hier an und liegen ab Heiligabend bzw. ab 25. Dezember zum Mitnehmen am Eingang der Kirche aus.

Nun wünscht Ihnen das gesamte Johannisteam von Herzen ein gutes Weihnachtsfest, an dem der Frieden Gottes in Jesus Christus für Sie erfahrbar wird,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 159

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

am kommenden Dienstag werden die großen Weihnachtsbäume in die St.-Johannis-Kirche geliefert, aufgestellt und geschmückt. Das ist für alle Beteiligten tatsächlich ein erhebendes Gefühl, wenn diese grünen Riesen mit einigem Kraftaufwand aufgerichtet und festlich vorbereitet sind.

Dann nahen auch die verschiedenen Weihnachtsgottesdienste, die zumeist schon mit einigem Vorlauf geplant und vorbereitet wurden. Bis auf die Christvespern am Heiligen Abend um 17:00 Uhr gibt es für alle Gottesdienste keine Anmeldungen oder Zugangsbeschränkungen. Wir sitzen auf Abstand und behalten die Masken auf. Lediglich für die Christvespern in St. Johannis und in Heilig Geist in der Dürrbachau gelten die 3-G-Regeln (geimpft, genesen oder getestet), die wir am Eingang kontrollieren. In den beiden Kirchen dürften wir dann, wenn es nötig ist, sogar enger zusammensitzen, behalten aber auch dann die Masken auf. Bei allen Gottesdiensten in St. Johannis soll die 1. Empore geöffnet sein, auf der man in noch größerer Entfernung voneinander sitzen kann.

Was haben wir vorbereitet? 

-         Pfrin. Uli Foldenauer feiert den Gottesdienst für Groß und Klein am Heiligen Abend um 15:00 Uhr mit einem Krippenspiel: „Der weite Weg nach Bethlehem.“

-         Um 17:00 Uhr singt in St. Johannis in der Christvesper der Bachchor unter der Leitung von Tyron Kretzschmar. Predigen werde ich.

-         Ebenfalls um 17:00 Uhr feiert Pfrin. Uli Foldenauer die Christvesper in der Heilig-Geist-Kirche in der Dürrbachau.

-         Die Christmette um 22.30 Uhr in St. Johannis gestaltet Pfrin. Susanne Wildfeuer.

-         Am 1. Weihnachtstag kommt unsere Regionalbischöfin Gisela Bornowski. In diesem Abendmahlsgottesdienst um 10:00 Uhr gelangt besonders feierlich Mozarts Spatzenmesse mit Solisten, einem Projektorchester und einem Projektchor unter der Leitung von Tyron Kretzschmar zur Aufführung.

-         Für den 2. Weihnachtstag lädt Pfrin Susanne Wildfeuer um 18:00 Uhr zur musik.kirche mit Christmassongs von Suzan Baker und Dennis Lüddicke ein.

-         Eine Christvesper im Netz finden Sie ab in YouTube, Instagram und auf unserer Website. Das Frauensemble Cantica von St. Johannis unter der Leitung von Regine Schlereth hat bezaubernd schöne Stücke dazu eingesungen.

Unsere Pfarramtssekretärin Andrea Bentele ist erkrankt, und wir hoffen, dass sie die Weihnachtstage auf dem Weg der Gesundung mit ihrer Familie feiern kann. Unser Büro wird in der kommenden Woche von Montag bis Donnerstag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr besetzt sein.

Sie können im Pfarrbüro Karten für € 25,- für das Sylvesterkonzert erwerben, das am 31. Dezember um 20:00 Uhr mit Werken von Antonio Vivaldi und Giovanni Platti das Jahr festlich beenden wird. Es gilt freie Platzwahl und die 2-G-plus Regel, die mittlerweile Menschen mit der 3. Impfung den Testnachweis erspart. Sie können aber auch Ihre Kartenwünsche telefonisch hinterlassen, und zwar auf der Mailbox unter der Telefonnummer 0151 291 88 622. Die Anzahl der Karten, die Sie reservieren, wird dann auf Ihren Namen an der Abendkasse hinterlegt sein, die am 31.12. ab 19:00 Uhr öffnet.

Am 4. Advent können Sie uns life um 10:00 Uhr im Gottesdienst mit Pfr. Hans Schmidt besuchen. Oder Sie klicken ins Netz und finden die Andacht zum 4. Advent und zur vierten Strophe des Liedes „Mit den Hirten lasst uns gehen“, die folgendermaßen beginnt: „Mit Maria will ich sinnen ganz verschwiegen und tief innen…“. Unser Weihnachtsvideo geht dann übrigens zur letzten Strophe dieses Liedes: „Mit dir selber, mein Befreier, will ich halten Weihnachtsfeier. Komm, ach komm ins Herz hinein. Lass es deine Krippe sein.“ Die fünf kleinen Ansprachen der vier Adventsvideos und der Aufnahme für Weihnachten finden Sie heute im Anhang.

Das gesamte Johannisteam wünscht Ihnen einen gesegneten 4. Advent!

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke  158

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

das öffentliche Leben geht zurzeit wieder stark zurück, und wir merken das unter anderem daran, dass Veranstalter bei uns stornieren. So haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass das Gospelkonzert „O Happy Day“ am 28. Dezember abgesagt ist. Auch unserer Gruppen und Kreise pausieren überwiegend. Da der Singkreis nicht mehr probt, haben wir das Offene Singen am 21. Dezember fallen lassen müssen.

Weil auch der Kreis „Quellen fürs Heute“, in dem wir uns derzeit mit den Schriften des Lukas beschäftigen, abgesagt ist, nutzen wir die Gelegenheit für einen Versuch: Die inhaltliche Einführung zum Thema: „Das Evangelium für die Armen? Oder die Gewinnung der Reichen?“ zeichnen wir auf und bieten sie als Podcast, also als Hörbeitrag, an. Mal sehen, was Sie dazu sagen. Es ist nicht daran gedacht, unsere Treffen in Zukunft durch solche Aufzeichnungen zu ersetzen, aber ein bisschen neugierig sind wir doch, ob sich jemand außerhalb der Gemeinde dafür interessieren wird.

Anderes scheint auf der sicheren Seite zu sein, darunter die Gottesdienste. So können wir am kommenden Montag um 15:00 Uhr zur Weihnachtsfeier des Würzberger Arbeitslosentreffs einladen. Die Klangfänger des Windsbacher Knabenchors werden unter Leitung von Stefanie Helmer und Johanna Walch singen. 

Auch die Weihnachtsgottesdienste können in diesem Jahr unter günstigeren Vorzeichen stattfinden als im Jahr 2020. Hier suchen wir allerdings noch nach Helfern und Helferinnen, die für die Christvesper um 17:00 Uhr eine Einlasskontrolle nach den 3 G-Regeln vornehmen. Ich wäre sehr froh, wenn wir das mit Freiwilligen hinbekommen und keinen Sicherheitsdienst bezahlen müssen. Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie sich die Stunde zwischen 16:00 und 17:00 Uhr am Heiligen Abend zur Verfügung stellen. Im Vespergottesdienst wird der Bachchor singen.

Bis auf die Christvesper werden wir bei Gottesdiensten keine Kontrollen vornehmen müssen. Wir sitzen sonst in Abständen und behalten (freiwillig) die Masken aus. Das Kirchenkaffee pausiert. Mal wieder.

Die Karten für das Festliche Sylvesterkonzert gehen demnächst in den Verkauf beim Falkenhaus. Sie werden einheitlich 25.- € kosten. Am 31.12. um 20:00 Uhr gibt es unter der Leitung von Regine Schlereth Werke von Antonio Vivaldi und Giovanni Platte zu hören. La strada armónica wird musizieren. Hier gilt dann sogar 2 G plus, da Konzerte anderen Regeln folgen als Gottesdienste. Es kann allerdings auch sein, dass die Bayerische Staatsregierung für dreimal Geimpfte bis dahin nur noch 2 G vorsieht. Manchmal muss ich inzwischen ganz scharf nachdenken, wenn ich gefragt werde, was die Bedingungen für dies oder das sind.

So können wir Sie heute zu unseren Sonntagsgottesdiensten einladen, um 9:45 Uhr in der Immanuelkirche mit Ingeborg Wollschläger und um 10:00 Uhr in St. Johannis mit mir. Die Predigt ist angehängt. Abendmahl und Kirchenkaffee werden wieder einmal ruhen.

Eine Adventsandacht aus St. Johannis zum 3. Advent können Sie ab Samstagabend auf YouTube, Instagram und unserer Website anschauen, diesmal zur 3. Strophe des Adventsliedes „Hört der Engel helle Lieder.“ Die Klangfänger singen am Samstag um 16:30 Uhr bei einer Adventsandacht an der Trinitatiskapelle, die Pfarrerin Susanne Wildfeuer hält.

Und am Montag begegnen Sie, wie schon erwähnt, den Klangfängern schon wieder in der Weihnachtsfeier des WAT um 15:00 Uhr in St. Johannis. 

Das gesamte Johannisteam wünscht Ihnen einen gesegneten 3. Advent!

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

 

· Spendenkonto der Gemeinde: IBAN DE41 7905 0000 0000 0331 59

Die Johannisbrücke 157

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

wir konnten in diesem Jahr Bachtage erleben, die trotz der Einschränkungen bei der Besucherzahl von einem Musikgenuss zum anderen geeilt sind. Jemand sprach zum Beispiel in den sozialen Medien von einem „glanzvollen“ Kantatengottesdienst. Besondere Umstände haben in diesem Jahr auch Besonderes ermöglicht: Die Künstler hatten eingewilligt, das Weihnachtsoratorium am Samstag zweimal hintereinander aufzuführen. So haben die vielen Interessierten, die dafür schon Karten gekauft hatten, Plätze gefunden. Mir scheint, dass die meisten das Glück, geistliche Musik in der Kirche in Gemeinschaft zu hören, in diesem Jahr besonders stark empfunden haben.

Bitte geben Sie allen in Ihrem Umfeld, die sich impfen lassen könnten, aber das noch nicht getan haben, weiter, dass unser musikalisches Leben ständig bedroht ist, wenn und solange der Virus vor allem von Ungeimpften immer weiterverbreitet wird, schlimme Erkrankungen auslöst und unser Gesundheitssystem über die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Die Verhinderung des kulturellen – und geistlichen - Lebens ist zwar nur einer der vielen traurigen Aspekte der Epidemie, aber eben auch einer.

Wenn fast alle geimpft wären, könnten wir alles wie früher sicher planen und anbieten. So fahren wir derzeit angesichts der hohen Inzidenzen wieder ständig „auf Sicht“, wie das heutzutage so schön heißt. Der Singkreis pausiert erst einmal. Das abendliche Advents- und Weihnachtsliedersingen am 21. Dezember mit dem Singkreis entfällt deshalb. Am Silvesterkonzert halten wir fest. Auch die Proben des kleinen Chores, der zusammen mit Tyron Kretzschmar Mozarts „Spatzenmesse“ für den Gottesdienst am 25.12. einübt, finden weiter statt (3., 10. und 17. Dezember, jeweils 19.00 Uhr).

Erfreuliches gibt es von den Türmen zu berichten: Die Arbeiten gehen voran. Zwar ist es derzeit zu kalt und zu windig, um wie beabsichtigt die oberen Gerüste wiederabzubauen. Aber dafür konnten die Steinmetze damit beginnen, die Platten an der unteren Hälfte vorzubereiten. Der erste Bauabschnitt ist fast abgeschlossen, und wir werden das dafür vorgesehene Kostenvolumen von über 900.000,- € nur um ca. 1 %, etwa 10.000,- €, überschreiten.

Viele von Ihnen spenden in der Adventszeit. Die Arbeit von Brot für die Welt ist wichtig wie eh und je. In diesem Jahr sind wir angesichts der Corona-Epidemie wieder auf die schlechte Gesundheitsversorgung in vielen ärmeren Ländern aufmerksam geworden. Impfungen kommen in manchen Regionen fast nicht voran. Auch wenn es für uns überraschend klingt: In einigen Ländern sind Malaria, Tuberkulose oder der immer noch grassierende HI-Virus für die Menschen schlimmere Plagen als Corona.

Falls Sie der St.-Johannis-Gemeinde in der Adventszeit etwas zukommen lassen wollen, freuen wir uns darüber. Bei der Turmsanierung stehen wir auch für den zweiten Bauabschnitt recht gut da, wollen aber so wenig wie möglich Rücklagen der Gemeinde aufbrauchen, von denen St. Johannis ohnehin nicht viele hat. Und die Kirchenmusik erfordert besonderen Einsatz, weil wir die Aushilfsorganisten und – Chorleiterinnen aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, solange der Kantor nicht im Dienst ist.

In der Kirche ist jetzt wieder die „Wäscheleine“ bestückt, von der Sie sich jede Woche etwas Anderes zum Advent mitnehmen können. Neben der Kanzel ist auch wieder der Paradiesbaum aufgestellt, ein hübscher kleiner Nadelbaum, der darauf wartet, von Ihnen geschmückt zu werden. Am Samstag dann stellen wir das kleine Video zum 2. Advent ein. Und am Sonntag feiern wir Gottesdienst mit Pfarrerin Uli Foldenauer, deren Predigt Sie im Anhang finden. Auf den Kirchenkaffee werden wir am Sonntag Corona-bedingt verzichten müssen und auch davon Abstand nehmen, das Hl. Abendmahl zu feiern.

Das gesamte Johannisteam wünscht Ihnen einen gesegneten 2. Advent!

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

 

· Spendenkonto der Gemeinde: IBAN DE41 7905 0000 0000 0331 59