Unsere Kirchenmusik

28. März 2020, 19 Uhr, St. Johannis Würzburg

 
Beethoven
 
Ludwig van Beethoven, Messe C-Dur op. 86 
Felix Mendelssohn Bartholdy, Der 42. Psalm "Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser"
Felix Mendelssohn Bartholdy, "Verleih uns Frieden"
 
Werke für Soli, Chor und großes Orchester
 
Judith Wiesebrock, Sopran
Vera Maria Bitter, Alt
Sebastian Köchig, Tenor
Eric Fergusson, Bass
 
Bachchor Würzburg
Bachorchester Würzburg
 
Leitung Matthias Querbach
 
Tickets im Falkenhaus 0931/372398 und an der Abendkasse
 
Die Messe in C-Dur op. 86 wurde von Ludwig van Beethoven von März bis August 1807 im Auftrag von Fürst Nikolaus II. von Esterházy zum Namenstag von dessen Frau Maria Josepha Hermengilde von Liechtenstein geschrieben.
Beethoven stand zur Zeit der Komposition seiner ersten Messvertonung unter dem Vorbild der von seinem Lehrer Joseph Haydn komponierten Messen, die er als »unnachahmliche Meisterstücke« ansah und während seiner Kompositionsarbeit auch studierte. Dies findet seinen Ausdruck darin, dass Beethovens Skizzen zum Gloria seiner C-Dur-Messe, wie im Jahre 1991 der Musikwissenschaftler McGrann und unabhängig von ihm auch Alan Tyson entdeckte, auch zwei Stellen aus Haydns Schöpfungsmesse enthalten. 
Die Messe wurde am 13. September 1807 in Eisenstadt uraufgeführt. Da dem Fürsten die Messe nicht zusagte, widmete Beethoven sie bei der Drucklegung dem Fürsten Kinsky.
Teile der Messe wurden am 22. Dezember 1808 im „Theater an der Wien“ aufgeführt. (An diesem Abend wurden daneben noch die 5. Sinfonie, die 6. Sinfonie, das 4. Klavierkonzert sowie die Chorfantasie op. 80 uraufgeführt).
Beethoven distanzierte sich mit dieser Messe von den traditionellen Messvertonungen und behandelte den Text nach eigener Angabe so, „wie er noch wenig behandelt worden“. Die berühmteste Messe von Beethoven wurde allerdings dann die Missa solemnis.
 
 
Der 42. Psalm op. 42 „Wie der Hirsch schreit“ ist eine Kantate für Sopran, gemischten Chor und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Text beruht auf dem alttestamentlichen Psalm 42. 
Am 28. März 1837 heiratete Felix Mendelssohn Bartholdy die Pfarrerstochter Cécile Jeanrenaud. Mendelssohns Vertonung des 42. Psalms entstand größtenteils 1837 während seiner Hochzeitsreise, die das junge Ehepaar u. a. durch das Elsass und den Schwarzwald führte. Der erste, zweite und sechste Satz entstanden in Freiburg im Breisgau, der Schlusschor wurde Ferdinand Hiller zufolge später in Leipzig angefügt.
Die Uraufführung der ersten Fassung (mit dem jetzigen Chor Nr. 4 als Schlusschor) fand am 1. Januar 1838 im Leipziger Gewandhaus statt; im Frühjahr des gleichen Jahres folgte die überarbeitete, endgültige Fassung. Die Psalmkantate wurde zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführt und auch vom selbstkritischen Mendelssohn als eine seiner besten Kirchenkompositionen eingeschätzt. Robert Schumann urteilte, das Werk sei „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“.
 

 

 

 

Der Bachchor

Der Bachchor Würzburg wurde 1961 von Günter Jena, Assistent Karl Richters in München, gegründet. Jena initiierte 1968 die Würzburger Bachtage und machte den Chor binnen kurzer Zeit zu einem führenden Klangkörper der Region. Sein Nachfolger war ab 1974 Heribert Breuer. Von 1979 bis 2014 war Christian Kabitz Kantor an St. Johannis und damit Leiter des Bachchores sowie künstlerischer Leiter der Würzburger Bachtage. Am 1. Januar 2015 übernahm Matthias Querbach die Leitung des Chores und die künstlerische Leitung der Bachtage.

Der aus ca. 60 aktiven Mitgliedern bestehende Konzertchor gibt jährlich einige Konzerte und wirkt an Gottesdiensten in St. Johannis mit.

In der "Motette" kommen auch seltener zu hörende Werke, von der Renaissance bis zur Gegenwart zur Aufführung.

Bei den Würzburger Bachtagen gestaltet der Bachchor die beiden Oratorien-Abende, sowie zwei Festgottesdienste.

Kooperationen mit dem Cäcilien-Chor Frankfurt und dem Bachchor Heidelberg ergänzten die Konzerttätigkeit. Verschiedene Reisen nach Frankreich, Italien, Israel und in die USA sowie Rundfunk, Fernsehen und Tonträger haben den Chor überregional bekannt gemacht. Zuletzt wurde Anfang 2012 eine CD mit der Ersteinspielung des "Agnus Dei" für Marimbaphon und Chor von Matthias Schmitt produziert. Dieses Werk wurde für den Bachchor komponiert und 2011 von ihm uraufgeführt.

Der Würzburger Bachchor nimmt gerne qualifizierte Sängerinnen und Sänger auf, die auf hohem musikalischen Niveau singen wollen und Freude an expressiver Klanggestaltung haben. Wenn Sie Interesse an hochklassiger Chorliteratur der Kirchenmusik mitbringen, einen Chor unter professioneller Leitung mit Möglichkeit zur Einzelstimmbildung suchen, und Ihnen eine gute Gemeinschaft innerhalb des Chores wichtig ist, sind Sie bei uns genau richtig!

Die wöchentlichen Proben finden montags (Tutti) und mittwochs (Registerproben) von 20 bis 22 Uhr im Gemeindehaus der St. Johanniskirche in der Hofstallstraße 5 statt.

Interessenten können sich gerne telefonisch unter 0931/322846 bei Andrea Bentele oder direkt bei Matthias Querbach unter 0931/3228480 melden.

Weitere Informationen unter www.bachchor-wuerzburg.de

 

 

Bachgesellschaft Würzburg e.V.

Logo Bachgesellschaft

 

In der letzten Mitgliederversammlung der Bachgesellschaft Würzburg e.V. wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt: der neue Präsident ist Johannes Engels, die neue Schriftführerin RoseMarie Kurz. Die Bachgesellschaft sprach dem scheidenden Vorsitzenden Prof. Dr. Malte Meesmann sowie dem scheidenden Schriftführer Dr. Mathias Buttmann ihren Dank für ihr vierjähriges ehrenamtliches Engagement zur Pflege der Kirchenmusik aus. Dr. Thomas Trenkle wird der Bachgesellschaft weiterhin als Finanzvorstand erhalten bleiben.

Die Bachgesellschaft wurde 1968 zur Unterstützung der Kirchenmusik an St. Johannis gegründet und veranstaltet seit nunmehr 51 Jahren jährlich zwischen Ewigkeitssonntag und 1. Advent die Würzburger Bachtage. Sie freut sich über neue Mitglieder,  bei Interesse wenden Sie sich bitte an Andrea Bentele, Tel. 0931/322946.

Matthias Querbach
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Kirchenmusiker
Matthias Querbach

Telefon: 0931 / 3 22 84 80

E-Mail
matthias.querbach@elkb.de

www.matthiasquerbach.de