Die Johannisbrücke - Das Neuste aus der Gemeinde

   
   

 

Die Johannisbrücke 135

 

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

das Leben in der Kirchengemeinde kann zu großen Teilen in die Bahnen fließen, die wir vor Corona gewohnt waren. Das war das große Thema der gestrigen Kirchenvorstandssitzung, die allerdings noch ein weiteres Mal als Videokonferenz stattfand. Es dürfen sich Gruppen und Chöre treffen, nicht aber Gremien. Das ist seltsam, aber auszuhalten.

Ab kommenden Sonntag feiern wir in St. Johannis das Heilige Abendmahl wieder öfter als einmal im Monat. Nach den guten Erfahrungen der vergangenen Monate haben wir uns auch entschieden, wieder zum Kreis um den Altar einzuladen. Wir werden Punkte markieren, die 1,5m- Abstände anzeigen, und bei der Austeilung weiterhin die Hostie in den Wein tauchen und sie den Kommunikanten in die Hand fallen lassen. Wir gehen damit keine hygienischen Risiken ein, können uns aber verbundener fühlen. Auch das Kirchenkaffee wird in der jetzt oft sonnigen Jahreszeit wieder möglich sein. Falls jemand bereit ist, es immer wieder einmal vorzubereiten, sagen Sie mir Bescheid!

Auf die Probentermine der verschiedenen Chöre habe ich schon hingewiesen. Die Gruppenaktivitäten führe ich in einer der nächsten Johannisbrücken mit den betreffenden Terminen zusammen.

Der Kirchenvorstand hat auch überlegt, wie die Aktivitäten, die wir im März vor einem Jahr neu aufgenommen haben, weitergehen sollen. Der Anlass dafür war der komplette Lockdown im letzten Frühjahr, und wir suchten nach Wegen, wie wir als Gemeinde weiter für Sie da sein können. Alles, was wir uns damals überlegt haben, ist gut angenommen worden. Das macht uns im Rückblick sehr froh. Wir haben gemerkt, dass wir als Johannisteam und Kirchenvorstand wendig und kreativ waren, und offenbar auch die passenden Maßnahmen gefunden haben.

Was führen wir wie fort, wenn der damalige Anlass weitgehend entfällt?

Die aufmerksame Gestaltung des Kirchenraums wollen wir beibehalten. Victoria Jäger wird die „Wäscheleine“ weiter mit Texten, Gedanken oder Gebeten ausstatten. Der Zuspruch war dauerhaft gut. Es werden jeden Tag Texte „abgepflückt“. Auch die ausgelegten Sonntagpredigten werden in einem überraschenden Ausmaß die ganze Woche über mitgenommen. Dann gibt es allen Grund, das beizubehalten.

Seit März vergangenen Jahres haben wir fast alle in St. Johannis gehaltenen Predigten vorher als Video aufgenommen. Das werden wir in der Regelmäßigkeit nicht mehr tun. Aber wir haben so viel Knowhow gesammelt (und dafür unter anderem vom Studiengang Medien der Fachhochschule viel Lob bekommen), dass wir überlegen werden, wie wir uns mit theologischen und geistlichen Impulsen aus St. Johannis weiter im Internet zeigen. Die „St. John´s Studios“, Inge Wollschläger und Peter Völkel, sind sehr motiviert, und die Pfarrer und Pfarrerinnen ebenfalls.

Die musik.kirche ist bis Anfang Oktober im fast regelmäßigen Zwei-Wochen-Rhythmus vorgeplant. Auch sie ist ein Kind von Corona. Künstler und Künstlerinnen, die bis jetzt weitgehend ohne Engagements waren, bekamen Auftrittsmöglichkeiten, und Sie konnten in einem schönen gottesdienstlichen Rahmen Musik genießen. Der Zuspruch zur musik.kirche ist so rege, und die Freude der Musiker über dieses ungewöhnliche, aber ansprechende Format so groß, dass wir weiter machen. Allerdings vermutlich nicht mehr alle 14 Tage, sondern eher einmal im Monat.

Und wie geht es mit der Johannisbrücke weiter? Sie ist nun 135 mal erschienen, zeitweise sogar dreimal in der Woche. Es gibt so viele freundliche Reaktionen, dass wir auch die Johannisbrücke nicht einstellen wollen. Manche fühlen sich auf die Weise besonders gut informiert, andere warten auf die Andachten und Predigten. So wird die die Johannisbrücke weiterhin bei Ihnen eintreffen, wenn auch nur noch einmal in der Woche. Bestellen Sie sie bitte einfach ab, wenn Ihnen die Zusendungen nicht mehr nötig erscheinen. Für uns ist es wichtig, abschätzen zu können, wie die Johannisbrücke genutzt wird. Nicht ist für die Ewigkeit!

Auf ein paar besondere Gelegenheiten zum Zusammentreffen in der kommenden Zeit mache ich hier noch aufmerksam:

-         Freitag, 18. Juni, 19.00 Uhr, musik.kirche „Komm o Gott, befrei dein Volk. Perlen lateinamerikanischer Musik“ mit dem Duo Mireya & Eva (Gesang und Gitarre) und Jürgen Reichel

-         Donnerstag, 24. Juni 19:30 Uhr Ökumenische Johannisandacht in Stift Haug mit dem Frauenchor St. Johannis und den Pfarrern Dr. Petro Müller und Jürgen Reichel, anschließend „Ständerling“ (so sagt man in Württemberg) mit Saft.

-         Sonntag, 27. Juni ab 15:00 Uhr Gemeindefest St. Johannis mit allen Hauptamtlichen und der Einführung der Leiterin des St.-Johanniskindergartens Viktoria Maurer sowie der Verabschiedung unseres langjährigen Mesners und Hausmeisters Helmut Wingert. Bitte bringen Sie – aus Hygienegründen – Ihr Nachmittagspicknick selber mit. Wir bilden feste Sitzgruppen in Corona-angebrachten Zusammensetzungen.

Für heute grüße ich Sie herzlich vom gesamten Johannisteam,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 134

 

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

Gesang ist wieder erlaubt – in den Gottesdiensten mit Maske, und Chöre dürfen nun wieder in ihrer normalen Größe proben, solange sie gute Abstände beim Singen einhalten können.

Schon in der vergangenen Woche haben sich in Kirche und Gemeindesaal vertraute Gesichter eingefunden. Die Klangfänger, Jungen aus der 1. bis zur vierten Klasse, proben wieder als „Klangfänger“ des Windsbacher Knabenchores unter der Leitung von Stefanie Helmer am Montag von 17:00 bis 18:00 Uhr. Falls Sie einen Jungen kennen, der Spaß daran hat, seine Stimme ausbilden zu lassen, geben Sie uns Bescheid! Die Klangfänger werden den Gottesdienst am 4. Juli ausgestalten.

Frau von Berg wird ab demnächst auch zu einem Mädchenchor einladen, der das Angebot für die Jungen ergänzt.

Aber auch die „Großen“ finden sich wieder ein: Der Bachchor unter Leitung von Barbara von Berg an den Montag- und Mittwochabenden, und der Frauenchor St. Johannis, der von Regine Schlereth geführt wird. Den Frauenchor wiederum können Sie bei der Ökumenischen Johannisandacht von uns beiden Schwestergemeinden am Donnerstag 24. Juni, Johanni, um 19:30 Uhr in Stift Haug hören.

Der Singkreis, den Christel Hüttner vor der Corona-Zeit übernommen hatte, wird ab Dienstag, 6. Juli, wieder zusammenfinden. Dann hat Frau Hüttner 14 Tage nach ihrer zweiten Impfung hinter sich gebracht und freut sich darauf, uns wieder zu sehen.

Auch unsere Gäste, deren angestammten Probenräume weiterhin zu klein sind, haben sich wieder eingefunden: Sowohl der Monteverdi-Chor als auch das Würzburger Vocalensemble halten ihre Proben weiter in St. Johannis ab. Wir müssen unsere Raumplanung also sehr sorgfältig tätigen.

Und wir alle können morgen wieder unseren Mund auftun: Auch in den Gottesdiensten dürfen wir seit vergangenem Montag singen. Mit Maske zwar, aber sicher freuen sich viele darauf. Die „güldene Sonne“ wird das erste Lied sein, dass wir nach so langer Zeit wieder als Gemeinde anstimmen.

Die morgige Predigt finden Sie wieder im Netz: https://youtu.be/02FRgNQz1xQ. Ein alter Paulustext, 1. Korinther 14, wirft ein ganz überraschendes Licht auf Kommunikation in der Gemeinde. Die Predigt ist in St. Johannis wieder ausgelegt, und um 10:00 Uhr ganz direkt zu hören.

Am Montag dann, so wurde uns engkündigt, wird sich hinter den inzwischen aufgestellten Bauzäunen eine echte Baustelle auftun. Wir sind gespannt.

Das ganze Johannisteam wünscht Ihnen einen gesegneten Sonntag

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 133

 

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

nun ist es offenbar wirklich so weit, dass wir wieder zu Zusammenkünften einladen können. Momentan warten wir noch die neuesten Leitlinien der Landeskirche ab, die die staatlichen Regelungen für die Gemeinden umbricht.  Dann können wir auch für St. Johannis die konkreten Regeln für alle Arten von Treffen und Veranstaltungen, die wir weiterhin berücksichtigen müssen, niederlegen.

Einen Termin können Sie sich aber jetzt schon merken: Das Johannisfest. Wir feiern unser Gemeindefest immer nach dem Sonntag, der auf Johanni (24. Juni) folgt. Das ist heuer der 27. Juni.

Wir haben das Gemeindefest unter das Motto „Summ summ, summ, Bienchen summ herum“ gestellt. Warum? Weil Sie am Nachmittag des 27. Juni wie die Bienen ausschwärmen können, und zwar zu Ihrem Bienenkorb, einem Picknickplatz im Garten des Kinderhauses St. Johannis. Dort können sich Gruppen in den dann erlaubten Zusammensetzungen zusammenfinden und niederlassen. So sind wir beieinander, können in kleinen Gruppen miteinander reden und das eine oder andere mitverfolgen, beschränken uns aber als einzelne auf die erlaubte Anzahl an Kontakten. Was Sie dazu mitbringen sollten, das lassen wir Sie rechtzeitig wissen.

Natürlich beginnt das Gemeindefest mit einem Gottesdienst für Groß und Klein und 15:00 Uhr in der Johanniskirche. Dort können wir nun auch endlich die Leiterin des Johannis-Kinderhauses, Viktoria Maurer, einführen. Diese Einführung hat Corona immer weiter nach hinten verschoben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Um 18:00 Uhr beenden wir den Tag mit eine „Fiesta de San Juán.“ In einer musikalischen Abendandacht in der Kirche werden uns Barbara von Berg an der Orgel und Ronja Dittmar mit ihrer Trompete aufspielen.

Wir sehen ganz offensichtlich einem viel entspannteren Sommer entgegen!

Mit herzlichen Grüßen vom ganzen Johannisteam

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

 

Die Johannisbrücke 132

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

die Bayerische Staatsregierung hat sich zu einigen weiteren Öffnungen ihrer Corona-Schutzmaßnahmen entschlossen, die schon ab Montag gelten sollen. Für die Kirchengemeinde gerät vor allem in Blick, dass wir ab dann in den Gottesdiensten wieder singen dürfen (freilich mit FFP2-Mundschutz), dass Chöre ohne Begrenzung der Anzahl von Sängern und Sängerinnen üben können, und dass Konzerte und Veranstaltungen wieder einfacher möglich werden. Das alles wird das Hauptamtlichen-Team in der kommenden Woche nach dem Ende der Pfingstferien gut vorbereiten. Sie werden umgehend über alles informiert.

Die Gemeinde kommt schon seit langer Zeit in sehr viele Haushalte, die den Monatsgruß und den Johannisgruß jeden Monat in ihrem Briefkasten finden. Viele warten auf diese Hefte, um die Termine der nächsten Zeit griffbereit zu haben. An dieser Stelle sei den Austrägern und Austrägerinnen ganz herzlich Dank gesagt! Es wäre komplett unbezahlbar, an mehr als 2.000 Adressen Post zu schicken. So aber kommen die gedruckten Informationen Monat für Monat pünktlich an. Wenn Andrea Bentele den Rundruf startet, dass die Hefte für die Austräger gezählt und gestapelt bereitliegen, dauert es oft keinen ganzen Tag, bis alle Stapel abgeholt worden sind. Dank natürlich auch an diejenigen, die die Broschüren Monat für Monat zusammenstellen – Andrea Bentele den Johannisgruß und Pfr. Jürgen Dolling den Monatsgruß – und diejenigen, die Informationen zuliefern oder kleinen Artikel schreiben.

Nicht alle Straßen auf dem Gemeindegebiet können wir allerdings abdecken. Dabei ist es eine schöne Beschäftigung: Ein Spaziergang durch eine vertraute Umgebung, bei dem man Monats- und Johannnisgrüße verteilt. Wie viele es sind, kann jeder und jede von den Austrägern selbst entschieden – es gibt nach oben und nach unten keine Begrenzung. Derzeit sind folgende Straßen zu vergeben; ich habe sie nach Postleitzahlen geordnet:

97070

Beethovenstr.

Bronnbachergasse

Dettelbachergasse

Domerpfarrgasse

Dominikanergasse

Dominikanerplatz

Grabenberg

Herzogenstr.

Hofstallstr.

Hofstr.

Huebergasse

Langgasse

Leiblstr.

Martinstr.

Rottendorferstr.

Rückermainstr.

Sartoriusstr.

Schenkhof

Ulmer Hof

Wolframstr.

Wöllergasse
    

97072

Crevennastr.

Konradstr.

Leiblstr.

Seelbergstr.

Rottendorferstr.

Sartoriusstr.

 

 

97074

Bronbacherhof

Elferweg

Heimgartenweg

Ingolstädter Hof

Juliuspromenade

Rottendorferstr.

 
    

97076

Äußere Aumühlstr.

Elferweg

Gattingerstr.

Nürnberger Str.

Rosenmühlweg

Urlaubstr.

 

 

97080

Schürerstr.

Schweinfurter Str.

Siedlungsstr.

Welzstr.

Ziegelaustr.

 

 

Sind Straßen dabei, in die Sie unsere Hefte austragen würden? Dann melden Sie sich einfach bei Andrea Bentele im Pfarrbüro.

Neben den „analogen“ Medien, wie man das heute nennt, haben wir, wie Sie wissen, die „digitalen“ feste ausgebaut. Auch heute finden Sie die Predigt des morgigen Sonntags, gehalten von Pfr. Hans Schmidt, im Netz bei YouTube (https://youtu.be/-nhHaqgi5z8) bzw. auf der Homepage der Gemeinde (https://www.johannis-wuerzburg.de/gottesdienste-0/predigten/der-fisch-d…). Die „analoge“, also gedruckte, Predigt bzw. den Anhang zu dieser Johannisbrücke müssen wir diesmal nachliefern.

Dafür gibt es aber seit Neuestem ein Video unseres St.-Johanniskinderhauses bei YouTube zu sehen, die „Jerusalema Dance Challenge“ (https://youtu.be/ydTz9Nd8VtY). „Jerusalema“ ist ein flottes (und im Übrigen christlich inspiriertes) Lied einer südafrikanischen Band, zu der weltweit Lastkraftfahrer, Krankenschwestern, oder auch Würzburger Erzieherinnen gemeinsam tanzen. „Das Lied „Jerusalema“ hat uns mit der fröhlichen Musik und zuversichtlichen Botschaft sehr angesprochen, schreibt Victoria Maurer für das Kindergartenteam. „Wir wollten mit dieser Tanz-Challenge trotz der Pandemie und Kontaktbeschränkungen gemeinsam etwas Schönes erleben. Mit dieser kleinen Aktion wollen wir ein Zeichen für das Miteinander setzen, uns nicht unterkriegen lassen und optimistisch nach vorne schauen.“
Wir wünschen Ihnen als Johannisteam einen gesegneten Sonntag,
Ihr
Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 131 

 

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

am Montag hätten Sie alle Ihre helle Freude gehabt: Am Nachmittag kam der Gerüstbauer und hat die künftige Baustelle eingezäunt. Zufällig hatte sich am selben Abend eine Gruppe von Politikern angemeldet, die sich alle für die Turmsanierung ins Zeug gelegt haben. Die Mitglieder des Bundestages Andreas Schwarz und Bernd Rützel, der Landtagabgeordnete Dr. Volker Halbleib und der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Alexander Kolbow, fanden sich ein, um sich über den Stand der Dinge zu informieren. Andreas Schwarz musste kurzfristig wieder absagen, dafür wurden sie von Freya Altenhöner, der Kandidatin der SPD für die Bundestagswahl im Herbst, begleitet.

Es darf uns nicht verwundern, dass solche Besuche in Parteifamilien stattfinden. Kommunalpolitisch, im Freistaat und im Bundestag unterstützen uns andere Parteien ebenso tatkräftig, und auch mit diesen Befürwortern sind wir im guten Kontakt. Dankbar sind wir allen gleichermaßen.

Am Montag nun baten wir drei Studenten der Musikhochschule, den Anlass in die Stadt hinaus zu posaunen: Vom Dach des alten Turms stießen sie nach Noten von J. S. Bach in Horn, Posaune und Trompete. Und ist das nicht die richtige Art und Weise, unsere Freude zu teilen? Auf YouTube können Sie die kleine aber lautstarke Einlage hören und sehen – und sich davon überzeugen, was für ein heftiger Luftstrom da oben weht, den die Gerüstbauer in ihre Statik einbeziehen müssen.

Die heutige Andacht dürfen Sie als Werbung für unsere Bibelkreise auffassen. Ab Juli trifft sich wieder einmal monatlich der Bibelgesprächskreis unter der Leitung unserer Religionspädagogin Victoria Jäger. Sie wird die „Ich-bin-Worte“ Jesu aus dem Johannesevangelium vorbereiten. Und auch der Theologische Studienkreis, der noch stärker als der Bibelgesprächskreis die historischen Umstände der Bibel und die theologischen Linien der Texte beleuchtet, wird wohl ab Juli wieder zusammenfinden. Über beides informieren wir Sie rechtzeitig. Verstehen Sie also die Andacht als Geschmacksverstärker für diese Gruppen. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass wir aus keinem der Treffen ohne neue Anstöße für unseren Glauben und unser Leben auseinandergegangen sind.

Herzliche Grüße vom ganzen Johannisteam!

Einen entspannten Fronleichnams-Tag wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Jürgen Reichel

Die Johannisbrücke 130

 

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,,

heute darf ich Ihnen unseren neuen Mesner und Haumeister vorstellen. Matthias Reinhard, 50 Jahre alt, tritt die Stelle am 1. Juni an. Der bisherirge ihnen vertraute Mesner Helmut Wingert geht in den wohlverdienten Ruhestand.

Herr Reinhard schreibt uns:

„Liebe Kirchengemeinde von St Johannis,

für das Vertrauen der Vertreter Ihrer Kirchengemeinde, mich als Nachfolger für Helmut Wingert im Mesneramt gewählt zu haben, bedanke ich mich sehr herzlich. Ich freue mich auf eine gute und tatkräftige Zusammenarbeit.

1970 wurde ich in Kleinrinderfeld geboren, bin dort aufgewachsen und wohne seither dort. Erlernt habe ich den Beruf des Malers, Lackierers und Kirchenmalers. Seit 1994 bin ich ehrenamtlich als Mesner der Pfarrer St. Martin in Kleinrinderfeld tätig. 2018 zwang mich eine Erkrankung, meine berufliche Vollzeittätigkeit aufzugeben. Deshalb bin ich glücklich, meine bisherige ehrenamtliche Tätigkeit als Teilzeitbeschäftigung in Ihrer Gemeinde ausüben zu dürfen.“

Wir sind unsererseits sehr froh, mit Herrn Reinhard jemanden gefunden zu haben, der sowohl am Mesnerdienst als auch die Hausmeisteraufgaben Freude hat. Bitte nehmen auch Sie Herrn Reinhard freundlich in unserer Gemeinde auf.

Am Dienstag um 19:00 Uhr lädt unsere Religionspädagogin Victoria Jäger zum Online-Bibelkreis ein. Sie hat eine Folge von Abenden zu den „Ich-bin-Worten“ Jesu vorbereitet. Wenn Sie gerne teilnehmen möchten, schreiben Sie sie bitte an, damit sie Ihnen den Zugangslink schicken kann: victoriajaeger@mail.de.

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

 

Die Johannisbrücke 129

 

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

der Pfingstsonntag war ein wichtiger Tag im Leben der Gemeinde. Henning Albrecht und Ingeborg Wollschläger sind jetzt als Prädikant bzw. Lektorin eingesetzt. Frau Bornowski hat uns in einem sehr gut besuchten Gottesdienst spüren lassen, dass wir allen Grund zur Freude haben.

Mittlerweile liegen uns nicht nur die Bekanntgaben der Bayerischen Staatsregierung zu den neuen Corona-Regelungen vor, die seit 21. Mai gelten, sondern auch die Leitlinien der Kirchenleitung, wie wir diese umsetzen können. Es läuft, grob gesprochen, darauf hinaus, dass Chöre wieder regelmäßig proben und Gruppen zu Bildungszwecken zusammentreffen können. Das schließt Bibelkreise ein. Auch für die Jugend- und Konfirmandenarbeit sind Erleichterungen eingetreten.

Die Obergrenze für Gruppen liegt in der Regel bei zehn Personen. Größere Chöre müssten also zum Beispiel überlegen, wie sie in Schichten proben. Die Chor- und Gruppenleiter müssen grundsätzlich feststellen, dass alle Anwesenden doppelt geimpft oder getestet sind. Die bekannten Hygienemaßnahmen und die Maskenpflicht gelten weiterhin. Wir müssen außerdem vier Wochen lang nachverfolgen können, wer bei jeder einzelnen Gruppe anwesend war.

Das alles lässt sich umsetzen. So gehen wir jetzt dran, die Hygienekonzepte für Gruppenveranstaltungen und Chöre an die neuen Bestimmungen anzupassen. Dass jetzt Pfingstferien sind, verschafft uns ein wenig Luft, und wir hoffen, dass wir nach dem Ende der Ferien auf den Neustart von Gruppen und Chören vorbereitet sind. In der Johannisbrücke erfahren Sie natürlich immer ganz aktuell, welche Gruppenaktivitäten wieder starten.

Auch für kulturelle Veranstaltungen gibt es mittlerweile ein Rahmenkonzept der Staatsregierung. Es wäre also ab jetzt wieder denkbar, dass Konzerte in St. Johannis stattfinden, auch solche von anderen Veranstaltern. Und auch dafür müssen wir natürlich ein neues Hygienekonzept erstellen.

Gottesdienste – zu denen auch die musik.kirchen zählen - unterliegen denselben Regelungen wie bisher: Wir brauchen keine Anmeldungen, solange wir keine Überfüllung der Kirche erwarten, und keine Test- oder Impfnachweise. Wir sitzen weiterhin mit 1,5 m Abstand und setzen die FFP-2-Masken auf, und auch das Singen der Gemeinde bleibt untersagt.

Insgesamt sind das gute Nachrichten! Wir merken mittlerweile auch in Gesprächen, wie die Anzahl derer, die einmal oder zweimal geimpft sind, relativ rasch ansteigt. So blicken wir also in diesen Tagen nicht nur erwartungsvoll auf den Beginn der Bauarbeiten an den Türmen, sondern auch auf die allmähliche Rückkehr mancher Gruppenaktivitäten.

Mit herzlichen Grüßen vom ganzen Johannisteam, von denen sich etliche im Pfingsturlaub befinden,

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel

 

Die Johannisbrücke 128

Liebe Freunde und Freundinnen und Mitglieder von St. Johannis,

ziemlich viel tut sich in diesen Tagen, und so verteile ich die Nachrichten lieber häppchenweise auf diese Johannisbrücke und die nächste.

Auf die Einführung von Henning Albrecht als Prädikant und Ingeborg Wollschläger als Lektorin an St. Johannis am morgigen Pfingstsonntag hat die letzte Johannisbrücke schon hingewiesen. Regionalbischöfin Gisela Bornowski wird die Einsetzung vornehmen und predigen. Der Gottesdienst erhält eine besonders schöne Note durch die Sängerin Silke Evers, die mit Barbara von Berg zusammen musiziert.

Im Pfingstmontagsgottesdienst können wir in Liedern, Gebeten und der Predigt nachvollziehen, dass es eine weltweite Kirche gibt, in der der Heilige Geist teilweise ganz unterschiedliche Gaben geweckt hat. „Dieser Geist!“ habe ich die Predigt überschrieben, die Sie schon im Netz finden.

Zu den aufregenden Dingen, die sich in dieser Woche zugetragen haben, gehört, dass wir beim Fundraising für die Türme unserem Ziel einen Riesenschritt nähergekommen sind. Das Staatsministerium Grütters hat uns für den zweiten Bauabschnitt ein weiteres Mal 400.000,- € zur Verfügung gestellt. Das bedeutet, dass wir sehr frohgemut mit unserer Kampagne „Ihr Beitrag wird Spitze!“ weiter machen können: Wir kommen ans Ziel, und alles, was Sie spenden, wird in absehbarer Zeit gebraucht!

Am Freitag haben zudem die Handwerker, die den ersten Bauabschnitt in Angriff nehmen, zusammen mit dem Bauherrn, dem Kirchengemeindeamt, und der Gemeinde eine gemeinsame Ortsbegehung durchgeführt, um die aller-, allerletzten Dinge festzulegen: Wo steht der Bauzaun, wo verlaufen Kabel, hat jeder die Telefonnummern von allen, die jetzt im selben Boot sitzen? Denn am 31. Mai geht´s los! Dann wird das Baugerüst aufgeführt, das unter anderem einen Aufzug zu den Türmen umschließt. Im 1. Bauabschnitt sollen die Schindeln der beiden Spitzen ausgewechselt werden. Dann kann die obere Hälfte des Gerüsts wieder abgebaut werden, und wenn wir mit der Finanzierung weiter so gut vorankommen, können wir den 2. Bauabschnitt in einem Rutsch anschließen, was ziemlich Kosten sparen würde, weil das Gerüst nicht zweimal auf- und abgebaut wird.

Was heißt das für Sie als Gottesdienstbesucher, Kirchenbesucherin unter der Woche oder – was ja in dieser Woche auch geregelt wurde! -, wenn Sie für eine Veranstaltung oder Gruppe Zugang zum Gemeindehaus brauchen? Hoffentlich nichts. Unser Gemeindeleben soll durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden. Für die Lagerung des Baumaterials und die Schutzzäune um die Kirchtürme wird zwar ziemlich viel Platz benötigt. Aber der Zugang zum Haupteingang der Kirche wird immer frei bleiben – allerdings nur über die Treppe -, ebenso der Zugang zum Gemeindehaus. Für Rollstuhlfahrer öffnen wir ab dann auch immer die Tür der Taufkapelle. So kann man ebenerdig überall hinkommen.

Alle weiteren Nachrichten verschicke ich am kommenden Mittwoch,

das Johannisteam wünscht Ihnen ein gesegnetes und frohes Pfingstfest!

Ihr

Pfarrer Jürgen Reichel