Harte Schale, weicher Kern - bei Peter von Randeracker

 

Lasst euch nicht verrückt machen; lasst euch nicht von der Angst überwältigen, nicht von der Resignation lähmen!
Und zugleich: Schaut genau hin, seht den Tatsachen ins Gesicht! Die Zeichen der Zeit nicht wahrhaben zu wollen, damit vertut ihr eure Chancen! Den Ernst der Lage zu verdrängen, hilft nicht; und sich mit allerlei Ausweichma-növern abzulenken, bedeutet ebenfalls, sich für die Finsternis zu entscheiden.
Alles kommt darauf an, dass wir einen klaren Kopf behalten. Dass wir beweglich sind in unserem Denken und Fühlen.
Und dass wir uns zu schützen wissen, um seelisch heil und innerlich weich zu bleiben. „Komm lass dich nicht verhärten, in dieser harten Zeit“, hat Wolf Biermann vor einigen Jahrzehnten gesungen.

Um nicht hart zu werden, sondern unseren weichen, menschlich-mitfühlenden Kern zu bewahren – genau dafür brauchen wir eine Art mentale Schutzkleidung, wie sie uns Paulus empfiehlt: Unser Panzer sind Glauben und Liebe, unser Helm ist die Hoffnung auf das Heil.
 
Der Predigttext: "Wir wollen uns nicht hinlegen und die Zeit verschlafen (…), sondern wachen (…) und einen klaren Kopf be-halten. Wir sind gut gerüstet: Unser (Brust-)Panzer sind Glauben und Liebe, unser Helm ist die Hoffnung auf das Heil."(1 Thess 5, 6.8)
 
Wir bedanken uns, dass wir in der Franziskanerkirche in Würzburg drehen durften.
Mit Pfarrerin Uli Foldenauer, Inge Wollschläger und Peter Völkel und Peter von Randersacker